Podcast

RendezVous Chanson

Mehr als 100.000 französischsprachige Titel findet man im Archiv des Saarländischen Rundfunk, nirgends in der ARD gibt es so viel frankophone Musik in allen Programmen – Grenzlage verpflichtet. Nur hier gibt es wöchentlich 90 Minuten mit Interviews, Infos und "Textmusik" aus Frankreich, Québec, Belgien, der Schweiz und Afrika zum Thema. Dazu den geballten Sachverstand des SR auf diesem Gebiet.

Konstante im French-Pop: Jil Caplan

Den Mut haben, auch mal gegen den eigenen Charakter anzugehen, den Mut haben, zunehmend im Leben die Wut zur Gelassenheit werden zu lassen – Jil Caplan hat ihn. Die Schauspielerin, Pop- und Rocksängerin und inzwischen auch Schriftstellerin kann wirklich auf ein Leben der Höhen und Tiefen zurückblicken. In ihren autobiographischen Texten kann man dieses Leben verfolgen – und jetzt auf ihrem vielleicht persönlichsten Album „Sur les cendres danser“. Was die Musik angeht: Popstar in den 80er Jahren – mithilfe des Produzenten Jay Alanski – Abkehr vom Kommerziellen - alternative Rockmuse – abgedriftet in ein wildes Leben (so heißt eins ihrer Bücher) – eine Victoire de la Musique und 11 Studioalben auf der Habenseite später, ist sie wieder da: Am 13. Juli spielt sie beim hochkarätigen Festival der „Francofolies von La Rochelle“. Mit der Gitarristin und Liederschreiberin Emily Marsh hat sie eine Herzens- und Musikpartnerin gefunden. Die beiden sind wirklich zwei Herzen und zwei Seelen in einem – die 11 Songs des Albums sind im Zusammenspiel entstanden. Und sie sind persönlich wie nie.

Sieht aus wie Pop, ist aber Chanson: Margaux und Martin

Sie sind ein Paar auf der Bühne und im Leben – und obwohl man im Saarland noch nichts von ihnen gehört hat, sind sie in Strasbourg, wo sie herkommen, längst eine feste Größe in der Musik. Ihre geht vom einfachen, von Klavier begleiteten akustischen Gedicht bis hin zur – immer noch hörbar handgemachten – Popmusik. Margaux und Martin verschließen die Augen nicht vor den Verirrungen der Welt – wie im Lied „La Chansons de l’avant – das Lied vor… (man muss ergänzen: der Sintflut). Aber sie halten auch mit schönen Klängen und Bildern dagegen… Margaux und Martin – erstmals im deutschen Radio beim RendezVous Chanson.

Extra: Zaho räumt ab

Sie ist auf allen Festivals gewesen, ihre Songs laufen im Radio, Preise räumt sie ab: Zaho de Sagazan. Heute erzählt sie im RendezVous Chanson, wie es dazu kam, und was für ein enges Verhältnis sie zur Musik und vor allem zum Singen hat.

Wer gewinnt die Victoires?

Nominiert sind Stars wie Louane, Etienne Daho, Véronique Sanson oder Vianney: Senkrechtstarterin Zaho de Sagazan aus St.Nazaire ist auch dabei. Unter der Leitung des legendären Labelchefs Vincent Frèrebeau (Tôt ou Tard) soll alles abwechslungsreicher, bunter und vor allem weniger kommerziell werden. Dennoch wird es auch 2024 wieder heftige Kontroversen geben, ob nicht dieser, oder vielleicht jene... Wie es sich gehört für die französischen Grammies - denn was gäbe es Wichtigers als das "Chanson" im weitesten Sinne.

Eine Ikone des Pop: Françoise Hardy ist 80

Als Kind schon lernte Françoise deutsch bei Ferienaufenthalten in der Nähe von Innsbruck. Hätte es mit dem Pop singen nicht geklappt, wäre sie Deutschlehrerin geworden. Von Anfang der 60er Jahre war sie stilprägend - und immer auch für Schlagzeilen gut. Ob es um die Dauerbeziehung und Ehe mit Jacques Dutronc ging, ihre zahlreichen Begegnungen mit internationalen Popberühmtheiten, ihre immer wieder die Hitparade stürmenden Songs, ihr zweites Leben als kluge Astrologin und Schreiberin - oder ab den 80ern zunehmend auch als Ikone des neueren französischen Pop - Françoise Hardy war eine Künstlerin, die immer von sich reden machte - inzwischen führt Sohn Thomas Dutronc das "Familienerbe" fort. Julia Borutta gratuliert zum 80. und es gibt einige der schönen Songs von der Hardy.

Mit Cello und Schmackes: Hélène Piris im Konzert

Die kurzen Sketche mit Michel, der "prekär" lebt, wie es heute heißt, und der vom Arbeitsamt, bei der Wohnungssuche, bei der Bank und letztendlich im Krankenhaus keine Chance hat - das ist das eine im Programm von Hélène Piris. Die "Wut-im-Bauch"-Lieder über Frauen ein anderer Punkt. Und dann ist da, benamt wie die grandiose CD aus dem letzten Jahr, die Sache mit "Non mais on va s'en sortir" (Nein, aber wir kommen da schon raus) - also beißende Gesellschaftsanalyse. Manchmal auch am Herz packend wie das Lied über die gestorbene Freundin, die weg ist, obwohl alle die rechten Idioten an der Macht noch leben. Live begleitet sich Hélène Piris übrigens nur mit ihrem Cello (im Interview mit Veranstalterin und Chansonspezialistin Evelyn Kreb erklärt sie warum): Die Technik hat sie von einem in Südfrankreich lebenden amerikanischen Jazzer übernommen. Das komplette Konzert, aufgenommen von SR-Tonfrau Liu Yue, in dieser Folge.

Garance Bauhain über Liebe und Facebook-Begegnungen

Sie erzählt von ihren Liebesgeschichten und Begegnungen auf Facebook – teilweise hochliterarisch und immer packend. Sie gehört zur Riege der wichtigsten Textchansonleute in Frankreich und war eine Lieblingsschülerin von Anne Sylvestre: Garance Bauhain, die ihre Chansonkarriere auf einem Schauspielstudium aufgebaut hat, ist keine Unbekannte im Saarland. Doch jetzt kommt sie wieder mit "Amour" – ihrem aktuellen Programm. Und da bekommt jeder sein Fett weg.

Ansonsten gibt es in dieser Folge noch ein manche mehr oder weniger erleuchtete Winterchansons. Zu hören Sind: Eric Guilleton, Liz van Deuq, Agnès Bihl & Alexis HK, Lily Luca, Francis Cabrel, Patricia Kaas, Sarclo, Jane Birkin, Alain Souchon & Laurent Voulzy, Cécile Hercule, Hélène Piris, und Eddy la Gooyatsch.

Chanson-Konzerte von Patriiick bis Bihl

Ob Stephan Eicher oder Lynda Lemay, ob Patriiick (Bruel), ob die Chansonfrauen Garance, Lily Luca, Fredda und Agnès Bihl, ob die 17 Hippies und die Michels Sardou et Jonasz - sie alle treten in der nächsten Zeit auf - gerade der Februar hält einige Kostbarkeiten bereit für Chanson- und Popfans der frankophilen Art.

Es ist ja wirklich nochmal was Anderes, wenn man die Kunstschaffenden auf der Bühne erlebt, was sie wirklich ausstrahlen, was sie zwischen den Songs zu erzählen haben, wie sie ihr Publikum mehr als nur "rumkriegen". Auch die Zusammenstellung einiger Songs all dieser Leute zeigt die außergewöhnliche Vielfalt dessen, was im frankophonen Liedgut heute durch die Lande zieht.

Bonne Année! Ein glückliches neues Jahr mit Claire Elzière und Klaus Hoffmann

Claire Elzière, begleitet von Musette-Gitarren-As Dominique Cravic und dem Pianisten Grégory Veux, ist eine der wichtigsten Botschafterinnen des klassischen Chansons - insbesondere in Japan ist sie regelmäßig auf Tournee. Insbesondere die Chansons von Juliette Gréco haben es ihr angetan.

Klaus Hoffmann braucht man als Liedermann nicht vorstellen - seine Zusammenarbeit mit dem Brel-Arrangeur Francois Rauber hat das wohl schönste Brel-Albun in Deutsch hervorgebracht - und seine Leidenschaft für den Großmeister aus Brüssel ist seitdem nicht abgeebbt. In Berlin wurde er begleitet von Hans-Wolfgang Bleich. Die Gelegenheit für die Saarländische Landesvertretung in Berlin und den Deutsch-französischen Journalistenpreis, die beiden im deutsch-französischen Konzert im Rahmen des Elysée-Jahres einem begeisterten Publikum zu präsentieren - und so Werbung zu machen fürs Chansonland Saarland.

Paule-Andrée Cassidy und richtig viel Weihnachtsquébec

DIE Weihnachtsliedspezialisten in der frankophonen Musik sitzen in Ostkanada - klar! Dort schneit es nämlich noch. Das traditionelle Weihnachtsquébec und die Juliette Gréco aus Québec in Québec exklusiv in dieser Jahresend-Folge: Paule-Andrée Cassidy.

Sie ist eine der wichtigsten Interpretinnen des Textchansons im französischsprachigen Kanada und eine alte Freundin. Denn auf ihren kleinen Tourneen durch Europa (sie bereist die ganze Welt) ist sie in den letzten 20 Jahren immer auch in Saarbrücken vorbeigekommen.

Diesmal im Gepäck: Ihr neues Album "Au bal des océans" - und das ist ein wichtiger Schritt in ihrer künstlerischen Entwicklung. Die Frau, die im Nebenjob sich für die Stadt Québec um die Entwicklung der Karrieren junger Kunstschaffender kümmert, hat selbst einen Schritt gewagt, der neu für sie ist: War sie vorher die Interpretin von Texten anderer, sind diesmal alle Texte von ihr - die Musik steuern Freundinnen und Schützlinge bei. Und das Hauptaugenmerk, so erzählt sie, liegt darin, verständlich und minimalistisch zu sein in der Poesie.

Weitere Tricks und Geschichten exklusiv in der letzten Folge diesen Jahres: Joyeux Noel et Bonne Année 2024!!!!

Französisches Chanson aus ... Deutschland

Johannes Brück, der sich im Künstlerleben Joey nennt und mit "ue" schreibt, lebt mit seiner französischen Frau Sabine in München - und gerne auch mal in der Bretagne. Vero Nouk (Veronika Mannhardt, auch aus Süddeutschland) schreibt, oft zusammen mit Christoff Raphaël Mortagne alias Chrismo, leicht und beschwingte Songs wie über den "Effet du café". Und Le Bertrand wohnt - wie man es bei uns in der Familie gerne sagte in Anlehnung an einen alten Geolehrer "nicht in New York, nicht in Tokyo, neiiin ... in Deidesheim". Und arbeitet sogar mit saarländischen Musikern zusammen. Alle haben in den letzten Wochen neue Lieder veröffentlicht - und die gibt es natürlich im RendezVous Chanson zu hören.

"Paris sera toujours Paris"

Zur Eröffnung der Ausstellung "Mythos Paris" im Saarland Museum dreht sich in RendezVous Chanson dieses Mal alles um Paris. Sie untersucht die fotografische Kultur in Paris, der Stadt wo die Fotografie 1839 patentiert wurde, und spürt verschiedene fotografische Mythen auf, die die Geschichte der Fotografie geprägt haben. Anlass, im RendezVous Chanson einige der schönsten Parischansons zu präsentieren - aber natürlich auch Aktuelles zum Thema: Das ja ständig als Inspiration genutzt wird - damals wie heute.

"Les Femmes à la Cuisine" – Konzert von Nawel Dombrowsky

Mit ihrem poetisch-feministisch-humoristischen Programm hat Nawel Dombrowsky in ganz Frankreich Erfolge gefeiert. In dieser Episode des RendezVous Chanson ist ihr komlettes Konzert im Rahmen der Saarbrücker Chansonkonzertreihe "Laisse chanter les filles" zu hören.

Eine der wichtigsten Stimmen im französischen Pop: Florent Pagny

Er kam aus bescheidenen Verhältnissen, wurde 1961 in Chalons-sur-Saône geboren. Die Mama war Fan des Operetten- und Filmtenors Luis Mariano. Und vielleicht hat Florent daher seine Liebe nicht nur zur Unterhaltungsmusik, sondern auch zur Oper, inzwischen ist er ausgebildeter Bariton, hat sogar ein Album mit Arien veröffentlicht.

Der Erfolg im Showbusiness kam erst Mitte der 80er so langsam, vorher war er als Filmschauspieler aufgefallen – vor allem aber in den Illustrierten wegen seiner Liebesgeschichte mit der minderjährigen Vanessa Paradis. So richtig richtig Erfolg als Sänger hatte er dann ab so 95 mit seinem Album "bienvenue chez moi". Und der Erfolg hält bis heute – über Steuerprobleme, Argentinienleben, Lungenkrebs und Jurordasein bei The Voice hinweg. Sein neues Album "2 bis" gibt die Möglichkeit, ihn auch mal in Deutschland vorzustellen.

Fantômes, Monstres, Châteaux hantés

Samhain war wohl der Ursprung, in Irland kam später das Matchmaking dazu - man konnte, durch teils gefährliche Spiele, den Partner fürs Leben finden oder das Paarleben bereichern. Iren brachten das Fest nach Amerika - und dort hat es die überdimensionerte Form angenommen, die die Süßwarenfabrikanten zum Frohlocken bringt. Inzwischen natürlich aber zurück in Europa, das Ganze, wo es verbunden ist mit allem, was am Winteranfang, Allerheiligen, Allerseelen an gruseligen Legenden und Bräuchen existiert - irgendwie muss man sich ja über die angehende Dunkelheit hinwegtrösten (siehe letzte Folge). Das Monster, innere und äußere, Gespenter ("fantômes), Geister und verzauberte Gebäude im Chanson immer wieder besungen werden, versteht sich von selbst. Haben die Künstler*innen doch nicht nur oft mit ihren Dämonen zu kämpfen, sie brauchen auch mal ein mehr oder weniger lustiges Lied, dass Gänsehaut hervorruft.

Chansons d'Amour: Liebe ist die Antwort – einen Themenfolge

Die Liebe - das unerschöpfliche Thema - aber nicht nur zwischenmenschlich. Und es war auch nicht dieser Mann aus Galiläa vor über 2000 Jahren, der als Erster davon gesprochen hätte. Liebe als Antwort auf Hass, Liebe als Lösung der Probleme, Liebe als komplizierter Veranstaltung zwischen den Menschen, Liebe zu zweit, zu dritt – ad libitum – all das findet sich natürlich auch in den Chansons. Von Edith Piafs großer Hymne an die Liebe bis hin zu "Amour fou" zum Beispiel, der unwiderstehlichen und eventuell lebensbedrohlichen Liebe. Die ganze Vielfalt der "chansons d'amour" – eine Themaepisode im RendezVous Chanson.

Mischt Chanson auf im Saarland: Eve Eldorado

Das Musikwissenschaftliche Institut der Universität des Saarlands hat traditionell sehr gute Kontakte zu Frankreich, es gibt sogar einen gemeinsamen Studiengang mit der Sorbonne und viele Projekte.

Seit kurzem ist Evelyn Kreb als Doktorandin und Mitarbeiterin beim Institut – eine Chansonpassionierte, Chansonspezialistin und selbst Chansonsängerin. Sie lebt in Frankreich, schreibt eine Doktorarbeit zu den Chansons von Léo Ferré, nimmt aktiv an der Chansonszene diesseits und jenseits der Grenze teil – und ist nun auch die Initiatorin einer neuen Konzertreihe "Laisse chanter les filles". Im RendezVous Chanson erzählt sie davon exklusiv und enthüllt auch die andere Seite ihrer Arbeit: Eve Eldorado, die mit glockenheller Stimme und wunderschönem Textchanson beginnt, auf der Bühne zu stehen.

Ginette Reno – die Mireille Mathieu von Québec

Mindestens ein Album PRO Jahr zwischen 1962 und 2000, unzählige Liveauftritte und Fernsehshows, die größten Komponistinnen und Autoren – Superlative verhallen, wenn es um Ginette Reno geht, der größten Unterhaltungskünstlerin von Québec – lange vor Céline Dion. Auch auf ihrem neuen Album "C'est tout moi" finden sich wie üblich große Namen: Roman Musumara, Jacques Veneruso, Claude Gauthier, Rick Allison, Pascal Obispos großer Hit "L’envie d’aimer" ist die einzige Coverversion. Und es gibt ein Duett mit dem in Québec und in Berlin aufsteigenden Schauspieler und Chansonsänger Vladimir Korneev. Auch wenn es mal witzig wird, bei Ginette Reno zählt die große Geste, der Überschwand – und der Kathedralenhall eines langen und nicht immer ganz einfachen Lebens. Und natürlich ist so jemand auch eine immense Liebende. Vorgestellt exklusiv in der ersten RVC-Sendung nach der Sommerpause.

RendezVous Chanson Spezial: Chansonland Saarland

"Es gibt keinen Saarländer, der mit Chansons nichts anfangen kann.", sagte die saarländische Ministerpräsidentin Anke Rehlinger bei der "Sulzbacher Salzmühle" 2023.
Am 22. Januar hat es dann begonnen: Das Jahr, in dem sich die Unterzeichnung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags, des "Traité de l’Élysée", zum 60. Mal jährt. Im Saarland – traditionell sehr chansonverliebt – wurde und wird das mit außergewöhnlich viel Musik gefeiert: so beim einzigen deutsch-französischen Chansonpreis in Sulzbach, beim Schulkonzert des grenzüberschreitenden Projekts "La Chanson à l’École", beim Festival Perspectives, beim Workshop "Chanson trifft Liedgut" und beim 8. Deutsch-französischen Songpoeten und Songpoetinnentreffen im Rahmen des Saarbrücker Altstadtfestes. Die schönsten Momente stellt Monsieur Chanson Gerd Heger zusammen.

Vive les Vacances!

Sie sind eine der erfolgreichsten französischen Rockbands: Matmatah aus Brest in der Bretagne. Am 16.7. spielen sie vor der ausverkauften Esplanade St. Jean d'Acre bei den Francofolies von La Rochelle (10.000 Plätze), doch – ein echter Coup – zwei Tage vorher, am französischen Nationalfeiertag, sind sie in Saarbrücken zu Gast beim deutsch-französischen Abend nach der deutschen Topsängerin Namika. Im allgemeinen Programm des Festivals, das vom 14. bis 16. Juli dauert, auch die Elsässer Popentdeckung Jyzzel. Das Altstadtfest ist übrigens in diesem Jahr erstmals komplett inklusiv, mit besonderen Hilfen für Menschen mit Kommunikationseinschränkungen.

50. Ausgabe der "Nuit de la Chanson" in Kaiserslautern

Wenn jemand Chansonkonzerte mit in Deutschland unbekannten Kunstschaffenden veranstalten will, dann braucht es einen langen Atem. Und ein gutes Konzept. Die "Nuit de la Chanson" des in Kaiserslautern seit Jahrzehnten fest verankerten Kultur- und Musikzentrum Kammgarn hat beides. Eine Gastgeberin: Pauline Ngog, Sängerin, Original, Mensch. Eine feste Band. Immer auch gute Erklärungen zu dem, was auf der Bühne passiert. Und für jeden Abend Künstlerinnen und Künstler, die das echte und wahre Chanson weitertragen. Zum Jubiläum am 1. Juli kommen so zum Beispiel Jyzzel aus dem Elsass, Noémi Schroeder aus Düsseldorf (eine der zahlreichen Deutschen, die sich dem französischen Chanson widmen) und die Akkordeonistin Alexandra Maas (French Touch). Und das gute Konzept zahlt sich aus – zwischen 300 und 500 Zuschauenden machen die Kammgarn regelmäßig zum Olympia. Richard Müller erzählt in der Sendung – und es gibt erste Ausschnitte aus Paulines neuer CD.

Alle älteren Folgen von RendezVous Chanson sind hier in der Audiothek zu finden.

SR | seit 2021 | immer mittwochs
Eine Produktion von SR 2 KulturRadio, Saarländischer Rundfunk

Sänger und Songwriter Rhodes bei einem Auftritt.

Singer-Songwriter

Von Herzschmerz bis Weltschmerz: Die Klänge von Singer-Songwritern berühren. Entdecken Sie Konzerte zum Mitfühlen und Dokus zum Besserverstehen.

Weitere Inhalte in der ARD Mediathek und der ARD Audiothek entdecken.