Podcast

Cui Bono: WTF happened to Ken Jebsen?

Cui Bono erzählt die Geschichte von Ken Jebsen: dem ehemaligen Radiomoderator, der zu einem der wohl einflussreichsten Verschwörungsideologen Deutschlands wurde. Wie konnte es dazu kommen? Der Podcast erzählt aber auch vom Einfluss der sozialen Medien, vom Erfolg von Verschwörungsideologien, vom erstarkenden Populismus in Deutschland – und wie all diese Kräfte sich in Zeiten von Corona gegenseitig verstärken und die Gesellschaft destabilisieren und beschädigen.

Folge 1: Der Mann mit der Banane

Ken Jebsen wurde im Berlin der 90er und frühen 2000er-Jahre bekannt: als revolutionärer Moderator – mit Bananen-Mikrofon.

Folge 2: Flucht nach vorne

Nachdem Ken Jebsen den rbb verlassen musste, startet er KenFM als selbsternannte "Alternative Medienplattform" auf Youtube.

Folge 3: Querfront

Jebsen erschließt Youtube als Plattform zur Verbreitung seiner Ansichten. Flüchtlingskrise, Klimakrise und Corona spielen ihm in die Hände.

Folge 4: Invasion

Ken Jebsen ruft zum Protest gegen die Corona-Maßnahmen auf – und verschwindet dann fast unbemerkt von der Bühne.

Folge 5: Der nützliche Idiot

Propaganda-Medien, Desinformationen und Trollfarmen in Russland – wem nutzt eigentlich das gezielte Streuen von Verschwörungsideologien?

Folge 6: Echo

Was passiert mit Verschwörungsmythen, wenn ihnen die Plattform zur Verbreitung fehlt? Welche Verantwortung tragen Youtube, Facebook und Co?

NDR, rbb | 6 Folgen | 2021
Buch und Produktion: Khesrau Behroz
Executive Editor: Tobias Bauckhage
Redaktion: Khesrau Behroz, Pascale Müller, Sören Musyal
Redaktion NDR: Volkmar Kabisch, Dennis Dabelstein
Redaktion beim rbb: Philip Meinhold
Technische Produktion und Sounddesign: Chris Kalis
Originalmusik: Jakob Ilja
Executive Producer: Tobias Bauckhage (Studio Bummens), Norbert Grundei (NDR), Robert Skuppin (rbb) und Moritz Hohenfeld (K2H)
Cui Bono: WTF happened to Ken Jebsen? ist eine Original Podcast Series von Studio Bummens, NDR, rbb* und K2H
* Der rbb hat die Folgen 1,3,4,5 und 6 mitproduziert.

Eine Frau geht im Kunsthaus Apolda Avantgarde zwischen den Radierungen "Escalade vers la lune" (l., 1969) und "L' Exile noir" (1969) in der Ausstellung "Joan Miro - Poetische Welten".

Genresprenger

Vieles in Kunst und Kultur gehört nicht in eine bestimmte Kategorie. Sondern in mehrere. Oder eben in keine.

Weitere Inhalte in der ARD Mediathek und der ARD Audiothek entdecken.