Podcast

Der geheime Garten des Jazz. Mit Götz Alsmann.

Götz Alsmann präsentiert die Underdogs des Jazz: Künstlerinnen und Künstler, die niemals Karriere machten, Platten, die niemand haben wollte und Melodien, die am Ohr vorbeigingen. Und er fragt: Woran hat es gelegen?

Mickey Sheen & The Swing Travelers - Have Swing Will Travel

Der Schlagzeuger Mickey Sheen, verlässliche Stammkraft in den Studios New Yorks, hatte als Bandleader eine nur kurze Karriere: Insgesamt ein Album erschien unter seiner Stabführung - und das ging 1956 absolut geräuschlos unter.

Rock'n'Roll With Scat Man Crothers

Der Jazz-Entertainer Scat Man Crothers dürfte den meisten heutzutage als Schauspieler im Dunstkreis um Jack Nicholson bekannt sein. Ein Höhepunkt seines sängerischen Schaffens war ein Album, das 1956 aus purer Verlegenheit entstanden ist.

The Fresh Sound Of The Johnny Hamlin Quintet

Eine Single und fünf LPs - das ist das Oeuvre des Akkordeonisten und Pianisten Johnny Hamlin, der nach einer langen Zeit als Zirkusmusiker von einer seriösen Jazz-Karriere träumte. Götz Alsmann stellt sein 1956er Debut-Album vor.

The Jomar Dragon Quartet Plays Rocky Mountain Jazz

Zwei Saxophone, ein Schlagzeug und eine Mini-Kofferorgel - das war das Instrumentarium, mit dem sich vier Musiker regelmäßig auf der Bühne des Cosmopolitan Hotels in Denver einfanden. Ihr Repertoire dokumentierten sie mit diesem ultraseltenen Album.

Ganimian & His Oriental Music – Come With Me To The Casbah

Chick Ganimian, ein Virtouse auf der orientalischen Laute Oud, versuchte 1959 mit seiner Combo aus der Welt der amerikanischen Wasserpfeifen-Cafés und der "Ameraba"-Szene auszubrechen. Sein Trick: Eine großzügige Dosis Jazz.

The Velvet Voice of Madeline Kern

Madeline Kern war eine fleißige Sängerin mit jahrzehntelanger Karriere. Weil sie aber ausschließlich auf Kreuzfahrtschiffen auftrat, blieb sie vollkommen unbekannt. So wurde sie zur "Fliegenden Holländerin" des Jazz-Entertainments.

Das Golden Gate Quartett singt für Sie

Das berühmteste Gospel-Quartett der Welt musste Ende der 50er Jahre umdenken: Weg vom Gospel, hin zum American Songbook, zu R&B und jazzhafter Popmusik für ein europäisches Publikum. Dieses Album gilt als Laborversuch auf dem Weg zu neuen Ufern.

Confrey Philips Trio – London by Night

Gleichzeitig Lieblingspianist der königlichen Familie und ein echter Swinger - das war der 1928 in Kalkutta geborene Confrey Phillips. Götz Alsmann stellt ihn und sein Debutalbum "London By Night" in der neuesten Ausgabe seines Jazz-archäologischen Podcasts vor.

Jack Mooney Quintet – Swingin' Steel Guitar

Manche Instrumente haben es im Jazz einfach schwer. Dazu gehört fraglos die Steel Guitar, die gute alte Hawaiigitarre. Der Kanadier Jack Mooney war einer der führenden Protagonisten dieser Kunst. Götz Alsmann stellt ihn in und sein Album seinem Podcast vor.

The Four Grads – Ain’t We Got Fun

Als Jazz-orientierte durchaus progressive amerikanische Gesangsgruppen noch Hits machten, erhielten auch The Four Grads aus Toronto ihre Chance. Götz Alsmann stellt ihr zweites Album vor, das so erfolglos blieb, dass es das Ende dieser talentierten Gruppe einläutete.

Al Brown & The Tunetoppers – At The Madison Dance Party

Der Madison war um 1960 nicht nur eine weltweite Tanzmode, sondern auch ein wunderbares Vehikel für Jazzmusik, um sich in die Hitparaden zu schleichen. Götz Alsmann stellt den Sänger, Saxophonisten und Pianisten vor, der ihn kreiert hat: Al Brown.

Irving Fields Trio – Bikinis And Bongos

In der neuesten Ausgabe des "Geheime Gartens des Jazz" stellt Ihnen Götz Alsmann einen Künstler vor, der zwar zeitlebens ein erfolgreicher Musiker war, aber dennoch von der Jazzwelt stets komplett ignoriert wurde. Vielleicht ändert sich das ja jetzt.

Martha Davis & Spouse – A Tribute To Fats Waller

Sie war eine beliebte Jazz-Entertainerin, und sie hat Fats Waller noch persönlich gekannt: Martha Davis, Pianistin und Sängerin der Extraklasse. 1958 brachte sie ihre Fats-Waller-Hommage heraus, eines der großartigen vergessenen Alben der Jazzgeschichte.

Leon Sash Quartet – This Is The Jazz Accordion!

Unter den Großmeistern des Jazz-Akkordeons nahm Leon Sash aus Chicago eine Sonderstellung ein. Virtuosität und Musikalität kennzeichnen sein erstes Album aus dem Jahre 1956, das Götz Alsmann Ihnen in seinem Podcast vorstellt.

Gerald Wiggins Trio – Wiggin' With Wig

Gerald Wiggins gilt als großer Pianist und Organist des Westcoast Jazz. Sein erstes Album erschien 1956 auf dem legendären Dig-Label und zeigte ihn direkt auf dem Höhepunkt seines Könnens. Götz Alsmann stellt es Ihnen in seinem Podcast vor.

Jackie Jocko – Like Wow!

Wenn ein Album den Titel "Like Wow!" trägt und sein Protagonist einen Künstlernamen wie "Jackie Jocko", kann man sicher sein: Die Qualität des Sich-dezent-zurückhaltens war seine Sache nicht. Götz Alsmann hat Jackie Jocko für Sie wieder entdeckt.

Don Elliott & Rusty Dedrick – Six Valves

Wieder stellt Ihnen Götz Alsmann in seinem Podcast ein Album vor, desssen Breitenwirkung keine war. Die beiden virtuosen Trompeter Don Elliott und Rusty Dedrick produzierten 1955 die LP "Six Valves" ("Sechs Ventile"), ihre einzige gemeinsame Arbeit als Co-Bandleader.

"That Wonderfully Musical Do-Ray-Mi Trio"

Drei Musiker, die jahrzehntelang unauffällig, fleißig und zuverlässig ihr Publikum in den besten Nachtclubs der USA unterhielten, bekamen 1959 die Chance ihres Lebens: eine LP-Produktion in Stereo! Ausgerechnet das Do-Ray-Mi Trio... Unerhört!

Page Cavanaugh & The Page 7 – "...An Explosion in Pop Music"

In der neusten Ausgabe seines "Geheimen Gartens des Jazz" feiert Götz Alsmann das Album "...An Explosion In Pop Music" der Combo "The Page 7", einem Projekt des Pianisten Page Cavanaugh. Wie immer geht es auch hier um eine Produktion, die bei ihrem Erscheinen 1963 vollkommen ignoriert wurde.

John McFarland – Provocatíf

In seinem "Geheimen Garten des Jazz" präsentiert Götz Alsmann den Pianisten und Komponisten John McFarland mit seinem besonders kraftvollen Beitrag zur Sparte "Exotica Jazz", einer leider weitgehend vergessenen Jazzspielweise der späten 50er Jahre.

Ruth Wallis – Love Is For The Birds

Götz Alsmann stellt die Sängerin Ruth Wallis vor, berühmt-berüchtigt als "Amerikas frivolste Sängerin", die 1959 ein für sie gänzlich untypisches Album voller tragischer, sehnsuchtsvoller und sarkastischer Torch Songs veröffentlicht hat.

Dom Frontiere & His Eldorado

Auf seiner neuesten Expedition in den geheimen Garten des Jazz stellt Ihnen Götz Alsmann das Debut-Album des Akkordeonisten, Komponisten und Arrangeurs Dom Frontiere aus dem Jahre 1955 vor - ein Höhepunkt der Geschichte des Akkordeon-Jazz.

Zilla Mays – The Men I Love And The Songs They Sang

Götz Alsmann präsentiert Zilla Mays, eine schillernde Disc Jockey-Persönlichkeit der Musikszene von Atlanta. 1960 veröffentlichte sie ihr einziges Album "The Men I Love And The Songs They Sang". Es bewies, dass sie auch als Sängerin äußerst talentiert war.

John Plonsky Quintet – Cool Man Cool

In seinem neuen Podcast stellt Götz Alsmann jeweils ein vergessenes, verschollenes oder gar nicht erst allgemein zur Kenntnis genommenes Album der Jazzgeschichte nach 1950 vor. In seiner ersten Ausgabe präsentiert er das 1957 erschienene Album "Cool, Man, Cool" des Trompeters John Plonsky, ein Album, das um ein Haar zum Meilenstein geworden wäre ...


WDR | 2022 | jeden 2. Montag
Moderation: Götz Alsmann 
Redaktion: Werner Wittersheim
Eine Produktion von WDR 3 Jazz, Westdeutscher Rundfunk

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