Doku

Udo Lindenberg & das Panikorchester

Seit 50 Jahren reisen sie gemeinsam durch die Zeit: Udo Lindenberg & das Panikorchester. In Deutschland haben sie einen Stellenwert wie Johnny Hallyday in Frankreich oder Adriano Celentano in Italien. Doch wer sind die Musikerinnen und Musiker, die Lindenberg auf seinem Weg begleiten?

Udo Lindenberg & das Panikorchester

Angefangen hat alles 1973 im beschaulichen Münster, als Udo Lindenberg mit Steffi Stephan (Bass), Gottfried Böttger (Piano), Peter "Backi" Backhausen (Schlagzeug) und Karl Allaut (Gitarre) die Band gründete. Im gleichen Jahr kam das Erfolgsalbum "Alles klar auf der Andrea Doria" heraus. Was dann folgte, ist Geschichte.

Das Panikorchester: sie gehören zu den erfolgreichsten Musikern Deutschlands

Mit Millionen verkauften Tonträgern und etlichen Gold- und Platinplatten gehören sie zu den erfolgreichsten Musikern Deutschlands. Mitglied im Panikorchester zu sein ist kein Brotberuf, von dem man abends in die Biedermeieridylle einer Kleinfamilie nach Hause kommt.

Starke Duette: Sänger, Sängerinnen und der Chor

Wichtiger Bestandteil des Panikorchesters ist der Chor. Starke Duette mit den Powerfrauen im Panikchor, aber auch mit Stargästen wie Adel Tawil oder Gianna Nannini sorgen für magische Momente.

Pustefixe: von Posaunen und Pferdelungen

Wesentlicher Bestandteil des Sounds sind die Bläser. Von Olaf Kübler und Judith Hodosi in den Anfangstagen über Peter Herbolzheimer in den 1980er Jahren zu den Pustefixen, die heute bei den Shows auf der Bühne stehen.

Die Gitarreros: "vielsaitig" und virtuos

Der Sound des Panikorchesters wurde stets sehr wesentlich von seinen Gitarristen geprägt. Die von Udo stets beschworene Flexibilität hat über die Jahre viele Facetten ermöglicht.

Die Tastendrücker: Klavier und Keyboards

Für magische Momente sorgen die Balladen, bei denen Udo allein mit Jean-Jaques auf der Bühne steht. Die Keyboarder haben über die Jahrzehnte viele Facetten zum Paniksound beigetragen.

Udo Lindenberg: immer wieder neu erfunden

Die turbulenten 70er waren geprägt von Entbehrungen, zugleich aber voll von Zuversicht: Man war "fahrendes Volk" und empfand sich als Großfamilie. In den 80er und 90er Jahre erfand sich die Band immer wieder neu - beeinflusst von politischen Umbrüchen und persönlichen Krisen. Nicht alle Musiker waren durchgängig in der Band, die Besetzung wechselte häufig. Im Jahr 1996 formierte sich wieder der "alte Kern der Gang" und begleitet seitdem Lindenberg auf seinen Tourneen.

Vom "Onkel Pö" in die größten Stadien

Die Dokumentation zeigt in anekdotischen Ausschnitten den Weg von der Stammkneipe "Onkel Pö" bis in die großen Stadien der "Bunten Republik Deutschland". Herzstück der Erzählung sind die Orchestermitglieder, aber auch Musiker wie Johannes Oerding, Jan Delay, Clueso, Adel Tawil und Peter Maffay kommen zu Wort.

MDR | 2023 | 88 Minuten
Ein Film von Frank Bartsch, Hannes Rossacher und Marek Weinhold
Erzähler: Ben Becker
Redaktion: Heike Wiesinger
Eine Produktion von Kobalt im Auftrag des MDR und SWR in Zusammenarbeit mit arte

Mumford & Sons-Konzert: Sänger Marcus Mumford auf dem Haldern Pop Festival 2010

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K-Pop, Milky Chance, Mumford & Sons, Rex Gildo: Von Konzerten über Podcasts zu Dokus. Hier gibt es moderne Pop-Perlen, Newcomer und echte Rockklassiker.

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